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Kunstbox / lf, 26.09.09

Alles Klezmer

Konzert Kunstbox Seekirchen

„Was macht ein Kunst- und Kulturberichterstatter, wenn er zum Konzert zu spät kommt? Viel zu spät! Zuallererst einmal Fotos. Wenn man genug Bilder hat, muss man auch nur halb so viel schreiben. Mehr geht auch nicht, wenn man sich erst in der Pause hinein schwindelt in den vor Begeisterung kochenden Saal des Emailwerks. "Warum kommst Du erst jetzt", raunen die Freunde, "weißt Du überhaupt, was Du versäumt hast?!?" Noch wusste ich es nicht, aber....
 
So tauchte ich ein in ein Konzert, das mich tiefer nicht hätte berühren können. Die ausdrucksstarken Melodien bohrten sich mir in Ohren, Herz und Hirn, dieses Lachen und Weinen zugleich, diese leidenschaftliche Balance zwischen Lebensfreude, Traurigkeit und Sinnlichkeit eroberten meinen Kritikerverstand im Sturm.
 
Und wenn dies alles noch in hoher technischer Vollendung vorgetragen wird, in rasenden Klarinettensoli des virtuosen Georg Winkler, in der energetisch gefühlvollen Rhythmik von Bernie Rothauer, unterstützt von Peter Aradi am Kontrabass, über allem schwebend die sphärisch anmutenden Zwischentöne des Akkordeonisten Hubert Kellerer und die wunderbare Stimme der Gitarristin Marion Ellmer, wenn dies vor deinen Augen abläuft - dann macht es nichts, nur die zweite Hälfte gesehen und gehört zu haben, die Fantasie zaubert die erste, verloren geglaubte, einfach ins Hirn.
 
Ein packender Klezmer-Abend mit fünf spieltechnisch perfekten MusikerInnen, die es geschafft haben, jiddische Musik mit all ihrer Tradition in die Moderne zu transponieren. Was bleibt, ist das durchdringende Glücksgefühl, das Feiern des Momentes. Danke.“ (Kunstbox/lf)

 

Allgäuer Zeitung, Dienstag, 12. Mai 2009 / Otto Fritsch

Wechselhaft, aber heiter

Konzert „Klezmer Connection“ macht gute Musik und gutes Wetter 

Kaufbeuren. Klezmer ist eine Gratwanderung. Er fordert bedingungslos Leidenschaft und absolute Disziplin zugleich. Nirgendwo sonst in der Musik ist die Gefahr so groß, ins Unglaubwürdige abzurutschen. Die Verführung lauert hinter jedem Akkord – und die Verantwortung ist immens: Als Hochzeitsmusik ist Klezmer auch eine Wettervorhersage für die nächsten 50 trauten Jahre. Und dieser musikalische Vorgriff auf das künftige Eheleben sollte halbwegs realistisch ausfallen. Also bitteschön nicht zu viel Leid und auf keinen Fall zu viel Glückseligkeit.

Wie routiniert und beeindruckend frisch man diesen Wunsch erfüllen kann, zeigte die „Klezmer Connection“ aus Österreich beim Kulturring-Konzert im Adlerkeller. Das eigentlich Überraschende an der Salzburger Profi-Formation ist aber nicht nur die Besetzung einer (traditionell überwiegend instrumentalen) Klezmer-Band mit einer Sängerin. Auch bei der Interpretation des alten Liedgutes gehen die Musiker ihre eigenen Wege. Beim neuesten Projekt, der im Februar erschienenen CD „Meschùge“, lassen sie den Klezmer auch international auf Reisen gehen. Mit Folgen: Da blitzt schon mal kurz ein deftiger Reggae auf, um gleich wieder von einem jazzig angehauchten Blues abgelöst zu werden. Die von Marion Ellmer auf jiddisch vorgetragenen Lieder lassen aber keinen Zweifel daran, dass es sich beim Klezmer um einen fröhlich-ernsthaften Blick in die Zukunft handelt.

Fazit: ein feiner, mit viel Applaus bedachter Klezmer-Abend mit einer spieltechnisch überragenden Band, die Klezmer-Musik ins Heute transferiert, ohne ihr die historischen Wurzeln zu nehmen.

  Foto: Harald Langer

 

Frankenpost, 14.10.2008

Die Klarinette klagt, wimmert und lacht

Von Andrea Herdegen

Die Klarinette gibt den Ton an. „Hahahaha-ha“, lacht sie, um gleich darauf schrecklich zu wimmern. Sie führt das große Wort, spricht im Namen aller. Manchmal rennt sie vorne weg – dann haben die anderen Instrumente Mühe, ihr hinterher zu kommen. Vorlaut und frech ist die Klarinette beim Auftritt der „Klezmer Connection“ in Helmbrechts. Aber gut!

„Meschugge!“ heißt das Programm der fünfköpfigen Salzburger Klezmer-Band, das gleich zwei Mal bei den „Kulturwelten“ vor insgesamt 210 Besuchern zu hören war. Der jiddische Begriff „Meschugge“ steht für Menschen, die ein bisschen verrückt sind – oder aber für ebensolche Musik. Die fünf Tonkünstler entwickelten einen unkonventionellen Umgang mit den altüberlieferten Melodien. Durch den Farbenreichtum ihrer Instrumente, durch jazzige, orientalische, lateinamerikanische Einflüsse geben sie den traditionellen Rhythmen ihren unverwechselbaren authentischen Stil.

Da amüsiert sich die E-Gitarre, die Sängerin Marion Ellmer anschlägt; gleichzeitig entlockt Peter Aradi seinem Kontrabass dunkle, traurige Töne. Es ist manchmal eine schwierige Gratwanderung zwischen Erhalten und Erneuern, doch die Musiker meistern sie exzellent.

Die jiddische Musik steht für Lebensfreude, aber genauso für Melancholie und Sinnlichkeit. Nirgendwo ist Trauriges so klagend, Freude so beglückend. In den Liebesliedern – die in Osteuropa entstanden sind – wird auf ganz besondere Art und Weise über Gefühle gesprochen. So zeigt der „Hochzeitsmarsch“ auf, dass so ein Eheleben nicht immer lustig ist, wenn man den beklemmenden Tönen Glauben schenkt. Denn da klagt die Klarinette wieder jämmerlich.

The Klezmer Connection  Fotograf/Quelle: Andrea Herdegen

 

Seelenbilder aus Widersprüchlichkeit

„THE KLEZMER CONNECTION“ IM TEXTILMUSEUM HELMBRECHTS

VON KERSTIN STARKE

Musik ist auch, wenn kein Ton aus der Klarinette kommt. Georg Winkler, Kopf von „The Klezmer Connection“ aus Salzburg, die am Freitag und Samstag ihr Publikum in Kaiserhammer und im voll besetzten Textilmuseum Helmbrechts begeisterte, tritt ganz nah ans Mikrophon und bläst. Der Laut, der dabei entsteht, lässt das Bild einer Ebene irgendwo in Bessarabien oder auf dem Balkan entstehen: Der Wind streicht über sie hin, erst sacht, dann deutlicher. Erst jetzt schleichen sich zarte dunkle Töne aus dem Instrument, als kämen sie aus weiter Ferne.

Bilder sind es in jedem Fall, die die Klezmer-Musik beim Zuhörer hervorruft. Bilder von Landschaften wie eben der rumänischen Steppe, aber auch von Menschen und Szenerien – festlich–überschwänglich einerseits, immer ein klein wenig skeptisch-resignierend andererseits.

Es sind aber auch Gefühle, die Klezmer-Musik ausdrückt – und hervorruft. „Ich ohne dich, das wäre wie eine Tür ohne Klinke“, heißt es in einem Liebeslied. So poetisch der Text und seine Bedeutung, so lebensnah, fast technisch die Metapher für die Liebeserklärung. Ein unromantisches Bild für die romantischste aller Aussagen.

Die scheinbare Widersprüchlichkeit ist ein Charakteristikum des Klezmer. Kaum ein temperamentvolles Tanzlied ohne melancholisches Intermezzo, bei dem sich im Textilmuseum der Akkordeonist Hubert Kellerer etwa minutenlang solistisch in Tönen und Zwischentönen verlieren darf. Genauso kann ein Musikstück, das mit einigen wenigen, klagenden Tönen von der Klarinette oder gesungen von Marion Ellmer begonnen hatte, plötzlich umschlagen in ein überschäumendes Melodiengebilde mit pulsierenden Stakkati des Kontrabasses (Peter Aradi), kreischenden Trillern der Klarinette und geradezu hektisch vorwärts treibenden Beats des Schlagzeugs (Bernie Rothauer)...

...Dabei ist das Prinzip der Klezmer-Musik ganz einfach: Kleine, einfache Melodien werden wiederholt, variiert, und es wird mit ihnen improvisiert, bis kein Zuhörer mehr still sitzen kann. Aus monotonen Takt- und Tonfolgen wird ein virtuoses Klanggebäude, das sich bei der „Klezmer Connection“ immer wieder bis zum musikalischen Feuerwerk steigert. Auch in Helmbrechts. Da rucken Köpfe, zucken Schultern, wippen Füße, schnippen Finger. Auf diese Weise nimmt Klezmer alle für sich ein. Und malt Bilder für die Seele der Zuhörer, Bilder, die aus den Seelen all derer kommen, die die Lieder erdacht, weitergegeben und weiterentwickelt haben.

Am Ende, bei der Zugabe, spricht Georg Winkler die Hoffnung aus, der Abend möge dem Publikum genauso viel Freude gemacht haben wie den Musikern. Und wie: Es war Freude und Faszination – dank „The Klezmer Connection“.

   Foto: kst

 

Zusammen lachen
The Klezmer Connection und Alexander Kostinskij - Schloss Amerang
Von Julia Binder

„Alleine weinen ist nicht schön, aber es geht. Alleine lachen, das geht gar nicht. Das Wichtigste ist, dass man zusammen lacht.“ Da kann man Alexander Kostinskij nur zustimmen. Auf Schloss Amerang wurde diese Weisheit verwirklicht. Eine Premiere bei den Sommerkonzerten in Amerang war der Auftritt von „The Klezmer Connection“ aus Salzburg zusammen mit Alexander Kostinskij. Die fünf Musiker und der ukrainische Dichter und Schriftsteller Kostinskij gestalteten einen interessanten jüdischen Abend.

Die Band „The Klezmer Connection“ präsentierte Lieder ihrer neuen CD „Meschúge“. Ganz modern interpretierte jiddische Musik stand auf dem Programm... Mit Schlagzeug und E-Gitarre, aber auch Akkordeon, verschiedenen Klarinetten, vielen unterschiedlichen Gitarren und Kontrabass spielte die „Klezmer Connection“ auf, ohne dabei die musikalischen Wurzeln zu vergessen. Teilweise waren die Lieder sehr schwermütig, dann wieder beschwingt und fröhlich. Ein Charakteristikum der Klezmer-Musik sind die schnellen Wechsel: ein Stück, das traurig klagend beginnt, kann sich innerhalb weniger Takte in einen temperamentvollen Tanz versandeln. Marion Ellmer sang mit klarer Stimme sehr eindringlich auf jiddisch. Die vier Herren bewiesen nicht nur bei hervorragenden Soli ihr musikalisches Talent. Die Band ist bestens auf einander abgestimmt, das Zusammenspiel sehr exakt, vor allem Bass und Schlagzeug groovten, dass man nicht anders konnte als mitzuwippen. Das Klezmer-Feeling steckt tief in jedem Musiker, das merkte man an jedem Ton. 

Zwischen den einzelnen Liedern erzählte Alexander Kostinskij Geschichten und Witze aus dem jüdischen Leben. Er sprach über seinen Großvater, warum man die Löcher im Käse nicht verfluchen sollte, was man alles erreichen kann, wenn man an seine Träume glaubt, über weise Rabbiner und ihre Ratschläge, den Sabbat und was passiert, wenn ein Butterbrot nicht auf die Butter-Seite fällt... seine Art, Märchen und Geschichten zu erzählen, fesselte... 

Die Mischung zwischen Musik und Wort war gerade richtig, die gemeinsame Gestaltung des Abends eine gute Idee. Im wunderbaren Ambiente von Schloss Amerang wurde erfüllt, was Kostinskij sich wünschte: Viele Menschen lachten zusammen.

 

DrehPunktKultur 28.06.05  www.drehpunktkultur.at 

Klezmer unplugged

Die Klezmer Connection beschloss mit ihrem Konzert im ausverkauften Halleiner Salzstadl ihre "B.O.R.D.E.R.-dance"- Tournee (26.06)

Von Siegfried Hasenauer 

... Die Klezmer Connection beendete mit diesem Konzert im ausverkauften Halleiner Salzstadl ihre "B.O.R.D.E.R.-dance"- Tournee. Die Band wusste mit ihrer Musik das Publikum zu begeistern: Georg Winkler an der Klarinette, Hubert Kellerer, Akkordeon, Bernie Rothauer an den Drums, der Ungar Peter Aradi am Kontrabass und eine überzeugende Marion Ellmer als Leadsängerin.

Die Klezmer Musik wurde von der Formation auf eine neue, berückende Weise interpretiert. Ob es nun freudige Hochzeitsmärsche oder tieftraurige Liebeslieder sind, die Vermischung von Traditionellem mit Jazz und Latino hat einfach Qualität. Virtuosität und Improvisation gehen Hand in Hand bei der innovativen Intonation des Liedgutes. 

Die Frage, ob man Klezmer nun unplugged vortragen soll, oder wie die Klezmer Connection mit großem technischem Aufwand, sei dahingestellt. Die Aussage der Musik kam beim Halleiner Publikum an und wurde bejubelt. Musikerherz - was willst Du mehr?

 

DrekPunktKultur 09.05.05  www.drehpunktkultur.at 

Immer auch ein wenig traurig

"The Klezmer Connection“ zum Abschluss des Festivals Akkorde-On-Stage am Samstag (6.5.05) im Orchesterhaus

Von Georg Reittner    

"The Klezmer Connection“ - das sind fünf Musiker, die sich einer besonderen Art der europäisch-jüdischen Volksmusik - genauer der jiddischen Hochzeitsmusik - verschrieben haben. Vier Männer in Schwarz gekleidet, traditionell mit Hut und eine Frau in Rot und Orange - ein bühnenwirksamer Farbkontrast.

Das wichtige Instrument von Klezmer ist die Klarinette, hier gespielt von Georg Winkler, deren typischen Tonfolgen die besondere Intensität dieser Musik prägt. Auf das virtuose Gitarrenspiel und den Gesang von Marion Ellmer, die auf dem „Klezmer-Connection“-Werbeblatt von den Männern der Gruppe auf Händen getragen wird, habe ich mich besonders gefreut. Mir erschien sie im Ensemble streckenweise zu leise, bei Stücken, bei denen die Gitarre den Ton angab, gewohnt ausdruckstark und feminin. Ideen- und variantenreich der Schlagzeuger Bernie Rothauer, der gelegentlich auch zur Konzertgitarre griff, als musischer Partner von Marion Ellmer. Peter Aradi umgab die Klezmer-Musik mit seinem Kontrabass-Spiel mit einem Gespinst aus Tiefe und dunkler Farbe und entlockte seinem Instrument ungewohnte Töne. Als fünftes Band-Mitglied bleibt noch Hubert Kellerer am Akkordeon. "Von der Stirne heiß, sah ich rinnen seinen Schweiß!" Seine Hingabe konnte man nicht nur hören. Ein großartiger Musiker!

Vielleicht liegt es an der Geschichte des geschlagenen jüdischen Volkes, welche sich sogar in deren Hochzeits- und Festmusiken wieder findet, oder an den klagenden Tönen der Klarinette - Klezmer-Musik macht mich immer ein wenig traurig. Und diese Gefühlsregung schwindet auch dann nicht, wenn das Tempo rasant und überschäumend zunimmt.

 

Salzburger Nachrichten (Life 24.05.04) 

Zum Weinen schön

CD-Tipp: "B.O.R.D.E.R. - dance" - The Klezmer Connection

Mit ihrem dritten Album "Border - dance" legt die Salzburger Formation "The Klezmer Connection" ein stolzes, vor Lebensfreude funkelndes Werk vor. Zehn atemberaubende Arrangements von bekannten, vergessenen und selbst komponierten Klezmer-Liedern sind darauf zu finden. Klezmer, das ist eine traditionelle jüdische Hochzeitsmusik, die auf "Border - dance" mit jazzigen und lateinamerikanischen Zutaten angerichtet wurde. In Verbindung mit dem "Zigeuner-Bassspiel" des Ungarn Peter Aradi erzeugen die fünf Musiker ein ums andere Mal Gänsehaut-Atmosphäre. Trauriges ist hier viel trauriger, Lebenslustiges viel lebenslustiger - mittelmäßige Gefühle scheinbar streng verboten. Drei der zehn Lieder wurden von der Gospel-Sängerin Marion Ellmer in jiddischer Sprache gesungen ... Ein Wechselbad der Gefühle ...

 

Fenster Magazin (18/2004) 

Grenzgänger zwischen Tradition und Moderne

The Klezmer Connection: jiddische Musik voll Lebensfreude, Melancholie und Sinnlichkeit

Fünf Salzburger Musiker entdeckten vor Jahren ihre Passion für Klezmer ... Mit innovativen Arrangements haben sich die Künstler von gängigen Klischees befreit und ihren eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt ... Während Georg Winkler und Hubert Kellerer, die beide eine klassische Ausbildung an Musik-Universitäten genossen, für technische Perfektion sorgen, bringt der gebürtige Ungar Peter Aradi "Zigeuner-Feeling" und jede Menge Temperament mit ein. Aus einer völlig anderen Ecke wiederum kommt Bernie Rothauer, ein Autodidakt, der sich seit Jahren intensiv mit ethnischer Musik aus Westafrika, Brasilien, Kuba und dem Orient auseinandersetzt und in Salzburg eine eigene Sambaschule leitet. Sängerin Marion Ellmer hingegen hegte eine Vorliebe für Gospels, bevor sie dem Reiz der jiddischen Lieder erlag ... Die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse der Bandmitglieder schlagen sich auch im Stil der Klezmer Connection nieder. Mit abwechslungsreichen Rhythmen und außergewöhnlichen Arrangements schaffen die fünf Musiker aus Salzburg kraftvolle und emotionsgeladene Interpretationen auf hohem technischen Niveau ... The Klezmer Connection spannt mit ihren Arrangements einen weiten Bogen von den ursprünglichen traditionellen Klängen hin zu völlig neuen Interpretationen und entwickelte ihren eigenen, unverwechselbaren Stil ...

 

Pinzgauer Nachrichten 

Lachen, Seufzen und Tanzen

Klezmer ist voller Süße, Trauer, Liebe und Bewegung: die jiddische Musik und ihre "Connection" nach Salzburg.

... Die "Klezmer Connection" bei ihrem begeisternden Auftritt im Loferer Bräusaal: ... Vergangenen Freitag bot die "Klezmer Connection" aus Salzburg - rund um den außergewöhnlichen Klarinettisten Georg Winkler - im Loferer Bräusaal auf Einladung des Kulturvereins Binoggl ein feines Konzert: voller Süße, Trauer, Liebe und Bewegung, voll von Seufzern gleichwohl wie Freude. Wobei die "Connection" mit ihrer Auslegung des Liedgutes die schwierige Gratwanderung zwischen Erhalten und Erneuern bravourös meisterte. Mitreißend: ob ihrer musikalischen Fähigkeiten und begeisternd ob der gefühlvollen Interpretationen ...

 

SVZ 

Jiddische Lieder in neuer innovativer Aufführung

... der altehrwürdige Bräusaal in Lofer wird von der "Klezmer Connection" zum Beben gebracht ...

 

Pinzgauer Post 

Loferer Kulturverein Binoggl "The Klezmer Connection"

... bietet traditionelle Klänge abseits gängiger Klischees durch ihre innovativen und außergewöhnlichen Arrangements.
Vor dem Hintergrund altüberlieferter Melodien entwickeln die MusikerInnen durch den Farbenreichtum ihrer Instrumente und den unkonventionellen Umgang mit den traditionellen Rhythmen ihren unverwechselbaren, authentischen Stil.
Sie spannen so einen weiten Bogen von der ursprünglichen Spielweise hin zu einer emotionsgeladenen, kraftvollen, neuen Interpretation von Klezmer und jiddischen Liedern. Musik von "The Klezmer Connection" ist eine ständige Gratwanderung zwischen aufschäumender Lebensfreude, Melancholie und Sinnlichkeit ...

 

 

Tennengauer Nachrichten 

Jiddisch

... erklärten während des Konzerts auch die historischen Ursprünge der Lieder und dieser speziellen Musik, was dem Publikum auch ein tieferes Verständnis ermöglichte. Eine farbenreiche Instrumentierung und viel Dynamik im Spiel des Quintetts hielt den Abend zudem spannungsreich ...

 

Flachgauer Bezirksblatt 

Gefühlvolle jüdische Lieder in Eugendorf

Instrumentalmusik von jiddischsprachigen Juden Osteuropas boten letztes Wochenende die Musiker der Gruppe "The Klezmer Connection" ... Die fünf Musiker aus dem Salzburger Raum versetzten das Publikum im vollen Gasthaussaal mit vielschichtigen musikalischen Stimmungen in helle Begeisterung. Jüdische Klänge von aufschäumender Lebensfreude wechselten sich mit melancholischen Melodien ab. Georg Winkler (Klarinette), Bernie Rothauer (Schlagzeug), Hubert Kellerer (Akkordeon), Peter Aradi (Bass), sowie Sängerin und Gitarristin Marion Ellmer präsentierten ihre kürzlich erschienene CD...

 

SALZBURGER NACHRICHTEN 
"Lange Nacht der Musik"

Musik bewegt Menschen

... Die Stimmung war von Ort zu Ort naturgemäß unterschiedlich; am dichtesten fand ich sie bei meinem Rundgang im Beisl der Arge Nonntal, wo "The Klezmer Connection" Lieder und Stücke vortrugen, die dem Wesen des Klezmer, seiner melancholischen Traurigkeit und seiner mitreißenden Freude, dem Weinen und dem Lachen, sensibel nachspürten. Musik und Lokal passten hier ganz besonders zueinander...

 

SALZBURGER NACHRICHTEN 

Aura jiddischer Musik im Weltmusik-Cafe

... Vergangenen Freitag sorgte das fünfköpfige Ensemble "Klezmorim" für ein volles Haus. Mit Georg Winkler haben "Klezmorim" einen Klarinettisten, der in der klassischen Musik seinen Beruf und in der jiddischen seine Leidenschaft gefunden hat. Bernie Rothauer (git., perc.) ist in Salzburg als Trommler ohnehin ein Begriff, Hubert Kellerer (Akkordeon) ist der "Jüngste" in der seit drei Jahren bestehenden Truppe, er überzeugt dennoch mit routinierter Sicherheit. Marion Ellmer ist die Stimme und Peter Aradi hält am Kontrabass den Rhythmus. Obwohl niemand jüdischer Herkunft ist, verstehen es die fünf, die enorme Ausdruckskraft jiddischer Musik zum Schwingen zu bringen: Zwischen tiefster Melancholie und höchster Lebensfreude, zwischen aufbrausender Sinnlichkeit und plötzlicher Erstarrung oszillieren die Klangbilder ...

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